Geschichte

Es war einmal ein Lastkahn…

 

Die Marie Hedwig wurde 1907 in Parchim von der Werft Woth als eiserner Kahn mit Holzboden24147408und Segeln erbaut. Der erste Eigner war Adolf Schütt, der sein Schiff nach seinen beiden Töchtern Marie und Hedwig benannte. Er befuhr mit ihr die Binnengewässer und Flüsse Deutschlands und transportierte allerlei Lasten, zum Beispiel Kohle und Schüttgut. Nachdem er sich zur Ruhe setzte, übergab er die Marie-Hedwig seinem Sohn Walter Schütt, der somit zweiter Eigner wurde.

Im zweiten Weltkrieg wurde das Schiff von einer Granate getroffen und sank im Hamburger Hafen. Trotz Geldnot und vieler Sorgen barg Walter Schütt den Kahn und machte ihn wieder flott. In den siebziger Jahren übergab er die Marie-Hedwig dann an seinen Sohn, dem dritten Eigner Werner Schütt.

1994 machte das Schiff für immer fest, weil Werner sich der starken Konkurrenz aus Polen und Holland geschlagen geben musste.

Im Winter 1995/96 entdeckte sie der neue Besitzer Veit-Hagen Braun und entschied sich, die Marie-Hedwig zu einem Restaurantschiff unzubauen. Gesagt getan, lag sie pünktlich zum Hallenser Laternenfest am 30.06.1996 am Riveufer auf der Saale bereit, um ihre ersten Gäste zu empfangen.

 

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